Berichte

AG-Sitzung der Hörgeschädigtenseelsorge Deutschland/Schweiz

Samstag, 29.10.2011 | Autor/Fotos heho

In Kassel-Harleshausen fand am 29. Oktober 2011 die 9. Sitzung der Arbeitsgruppe Hörgeschädigte Deutschland / Schweiz statt.


Themen zur Verbesserung der Seelsorgerischen Betreuung der Hörgeschädigten waren:


Rückblick auf die Hörgeschädigtentage in Leinfelden/Sindelfingen
Organisation und Ablauf der HGT wurde von allen Teilnehmern gelobt.
Der Samstag war sehr abwechslungsreich gestaltet und zeigte mit seinen nachgespielten Begebenheiten aus der Bibel, das auch Theaterstücke mit Gebärden dargestellt, von den Hörgeschädigten gut verstanden werden. Höhepunkt der HGT war am Sonntag der Gottesdienst mit Bezirksapostel Ehrich in der Kirche Sindelfingen.


Gebärden
Angesprochen wurde die Verbesserung der Kommunikation mit den Hörgeschädigten und: wie kann in den Gottesdiensten die Predigt den Hörgeschädigten noch besser übermittelt werden.


Neue Lithurgie
Eine mit der neuen Lithurgie in Gebärdensprache erstellte DVD, wurde in 2011 den Hörgeschädigtengemeinden der Gebietskirchen vorgestellt. Die hier dargestellten Gebärden der Lithurgie, werden so in den Gottesdiensten für Hörgeschädigte in den Gebietskirchen angewendet.


Vorstellung einer DVD „Glaubensbezogener Wortschatz in Gebärden“
Die vorgestellte DVD wurde von der AG als eine sehr gut gelungene Arbeitsgrundlage zur Vereinheitlichung der Gebärden mit Glaubensbezogenem Wortschatz angenommen.


Referat zum Thema: Umgang mit Gehörlosen“
Diplom-Pschychologe Dr. phil. Oliver Rien, referierte über das Thema „Bedürfnisse für Hörgeschädigte“. Dr. Rien ist selbst schwerhörig und konnte so das Thema aus eigener Erfahrung angehen. Seine Präsentation wurde dem Arbeitskreis sehr anschaulich und praxisbezogen nahegebracht. Schwerpunkt der Ausführungen war das Anliegen, das Hörgeschädigte und Hörende sich ohne Scheu und Mistrauen im täglichen Miteinander begegnen.


Aufgabe und Ziel aller Bemühungen ist es, eine optimale Hörgeschädigtenseelsorge zu erreichen.