Berichte

Gottesdienst für Hörgeschädigte mit Apostel Walter Schorr

Sonntag, 08.02.2009 | Autor/Fotos HoSt

Apostel Walter Schorr hielt in der Gemeinde Osnabrück-Mitte einen Gottesdienst für die Hörgeschädigten und die anwesende Gemeinde.


Zu diesem Gottesdienst las Apostel Schorr ein Textwort vom Stammapostel aus dem Markus-Evangelium das 13. Kapitel, 37. Vers vor: „Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!“
Nach dem gesungenen Lied “Ich hebe meine Augen auf“, erinnerte Apostel Schorr an den Gehörlosentag 2004 mit Stammapostel Fehr der sagte: „Meine Schafe hören (..) und an die Hörgeschädigten gewandt: Meine Schafe sehen meine Stimme“. Der liebe Gott findet immer ein Weg zu unseren Herzen.
In den Mittelpunkt des Gottesdienstes stellte Apostel Schorr für alle die Worte, die Stammapostel Fehr den Hörgeschädigten sagte: Ich habe euch lieb! Ein jeder möge aus dieser Liebe schöpfen.
Stammapostel Leber erwähnte in dem Gottesdienst folgendes Wort: „Wer auf das Wort merkt, der findet Glück“ und hat dieses Wort in unsere Zeit übertragen und gesagt: Wer auf das Wort merkt, der findet Segen.
Das Wort gibt:
● mir Orientierung
● hilft über den toten Punkt
● Licht, was auf dem Weg gebraucht wird
● Trost, Kraft und Stärke

Der Herr Jesus sagte damals: Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte nicht. Dann, zum Ende hin sagte er: Was ich euch sage, das sage ich allen. Wachet!
Da kann sich ein jeder angesprochen fühlen
Der Stammapostel sagte, wenn der Gottessohn heute einen Gottesdienst halten würde, würde er immer noch sagen: Wachet! Oder sagen: Liebes Gotteskind, bitte kontrolliere dich selbst. Diese Selbstkontrolle können wir im täglichen Leben und im Glaubensleben zur eigenen Vollendung und Sicherheit anwenden.
Wir können uns mit folgenden Fragen kontrollieren:
● Wie führst du dein Gebetsleben?
● Wie gehst du aus dem Gottesdienst?
● Wie hat die Sündenvergebung und Freisprache gewirkt?
● Wie hat Leib und Blut Christi an deiner Seele gewirkt?
An dieser Selbstkontrolle möchten wir arbeiten, um die Würdigkeit zu erlangen und die Herrlichkeit beim treuen Gott zu verbringen.
Der Gottesdienst, in dem auch Bischof Michael Eberle und der Vorsteher der Hörgeschädigten-Gemeinde Priester Wolfgang Bethke mitdienten, wurde am Altar in die Gebärdensprache übersetzt. Der Gesang des Chores wurde von einem Chor der Hörgeschädigten in die
Gebärdensprache übersetzt.

Am Ende des Gottesdienstes setzte Apostel Walter Schorr den Diakon Klaus-Dieter Klank aus der Gemeinde Osnabrück-Mitte nach 36 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für die Kirche in den Ruhestand.

Nach dem Gottesdienst waren die Hörgeschädigten mit Ihren Betreuern zu einem Imbiss eingeladen. Dort konnten sie Gemeinschaft pflegen und waren erfreut das Apostel Schorr noch einen kleinen Besuch bei ihnen machte.