Wiescherhöfen. Der Gottesdienst für hörgeschädigte Geschwister fand am Sonntag, den 11. Februar 2024, gemeinsam mit der Gemeinde Hamm-Wiescherhöfen statt. Thema des Gottesdienstes war in besonderer Weise das Loben und Preisen von Gott.
Grundlage für den Hörgeschädigtengottesdienst war das Wort aus Psalm 150 Vers 1,2: "Halleluja! Lobet Gott in seinem Heiligtum, lobet ihn in der Feste seiner Macht! Lobet ihn für seine Taten, lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!"
Hirte Graffenberger begann den Gottesdienst mit dem Gedanken, dass jeder Mensch seine ganz persönlichen Sorgen hat. Es ist richtig sie Gott mitzuteilen, aber dennoch wollen wir nicht vergessen, ihm im Gebet auch zu danken und ihn zu preisen. Es lohne sich, auch einmal ganz bewusst über sein Gebet nachzudenken und zu überlegen, was überwiegt: Bitten oder Dank. Manchmal haben wir vielleicht auch keine Geduld, wenn wir auf Gottes Hilfe warten. Gott hat seinen eigenen Weg zu helfen und dieser ist nicht immer der, den wir uns wünschen oder der für uns offensichtlich ist. Doch auch in diesen schwierigen Zeiten können wir danken, wir müssen uns dafür nur einen Moment der Ruhe nehmen und über Gott und sein Wirken in unserem Leben nachdenken. Wenn wir das tun, fallen uns viele Gründe ein, weshalb wir Gott dankbar sein können - auch in für uns schwierigen Zeiten.
Der mitdienende Priester Graffenberger verdeutlichte in seinem Predigtbeitrag noch einmal, dass wir auch in der Not Gründe zum danken finden können. Gott lässt uns nie alleine, das hat er versprochen und dieses Versprechen hält er auch. Wir müssten nur noch genauer hinsehen, wenn unsere Probleme uns die Sicht auf Gottes Wirken versperrten. Diese Einsicht, so der Priester, können wir auch im Gebet erlangen.
Priester Eick griff in seinem Predigtbeitrag das Jahresmotto auf und wies besonders darauf hin, dass wir in jeder Situation mit Gott sprechen können und er immer hilft. Nicht unbedingt, wie und wann wir wollen, denn Gott hat einen Plan, den wir nicht kennen. "Er hilft. Nicht genau jetzt. Manchmal hat er Zeit. Aber er sieht das Ende und am Ende ist alles gut." Wir wollen dennoch weiterbeten und sicher sein, dass unsere Gebete immer wirken.
Im Anschluss an den Gottesdienst haben sich die Geschwister in den Gemeinschaftsräumen der Kirche noch bei Kaffee und Kuchen ausgetauscht.
© Gruppe Hörgeschädigte Deutschland