Wiescherhöfen. Am Sonntag, den 09. Juni, fand der Gottesdienst für hörgeschädigte Geschwister in und mit der Gemeinde Hamm-Wiescherhöfen statt.
An diesem Morgen diente das Bibelwort aus Lukas 1, 46-48 als Grundlage für den Gottesdienst: "Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes; denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder." Dienstleiter dieses Gottesdienstes war Hirte Graffenberger.
In den Predigtteilen dieses Gottesdienstes wurden insbesondere Maria, die Mutter Gottes, und ihre Herzenseinstellung in den Vordergrund gerückt. Maria hatte einen starken Glauben. Sie nahm vor Jesu Geburt die Worte des Engels an, obwohl sie sicherlich nicht alles verstanden hatte. Demut und Gehorsam prägten das Handeln von Maria in ihrer Beziehung zu Gott. Sie hielt in ihrem Leben die Verbindung zu Jesus und erkannte ihre Erwählung durch Gott als Gnade. Ihr Handeln und ihre Herzenseinstellung stärkten Marias Glauben. Das alles macht sie zu einem Vorbild für uns.
Auch für uns ist es wichtig, unseren Glauben zu stärken. Das geht, indem wir wie Maria die Verbindung zu Gott halten. Durch die in unsere Seelen ausgegossene Gabe Heiligen Geistes erkennen wir den Weg Gottes und sein Wort. Durch sein Wort können sich unsere Seele, unser Glaube und die Gabe Heiligen Geistes in uns entwickeln. Es ist aber auch wichtig unsere Herzenseinstellung zu prüfen. Wir wollen nicht hochmütig sein, sondern wie Maria auf Gottes Wort hören, es annehmen und danach handeln - auch dann, wenn wir es nicht verstehen.
Nach dem Gottesdienst wurde die Möglichkeit genutzt bei einem Imbiss Gemeinschaft zu pflegen und sich auszutauschen.
© Gruppe Hörgeschädigte Deutschland