Gelsenkirchen-Buer. Am Sonntag, den 25. August, erlebten die hörgeschädigten Geschwister mit der Gemeinde Gelsenkirchen-Buer einen Hörgeschädigtengottesdienst.
An diesem Sonntagmorgen hielt Hirte Graffenberger den Gottesdienst für hörgeschädigte Geschwister. Als Grundlage diente das Wort aus 2. Korinther 1, 7: „Und unsere Hoffnung steht fest für euch, weil wir wissen: Wie ihr an den Leiden teilhabt, so habt ihr auch am Trost teil.“
Durch das Dienen des Hirten wurde deutlich, dass Gott unsere Sorgen und das Leid aller Menschen nicht egal sind. Er möchte helfen und bietet uns seine Hilfe immer wieder neu an. Es liegt aber an jedem selbst, Gottes Hilfe zu erkennen und auch annehmen zu wollen. Gott ändert die Verhältnisse in denen wir uns befinden nicht immer oder nicht immer sofort, aber er begleitet uns immer auf unserem Weg. Diesen Gedanken vertieften die mitdienenden Priester.
Ein Bild waren Spuren im Sand. Die ganze Zeit kann man zwei Spuren sehen und es ist klar, da ist Gott mitgegangen. Als man nur noch eine Spur sieht, stellt sich die Frage, warum Gott genau in diesen schweren Zeiten nicht mehr da war. Doch genau in diesen Zeiten war Gott nicht abwesend, sondern hat die Person getragen. Genau dasselbe gilt für jeden von uns.
Weiterhin wirkt die Gabe Heiligen Geistes in uns. Diese hilft uns, unsere Belastungen zu tragen. Es wird nicht so schwer werden, dass wir unseren Glaubens- und Lebensweg nicht mehr weitergehen können.
Für den musikalischen Rahmen des Gottesdienstes sorgten der Gemeinde- und Gebärdenchor. Außerdem wurden mehrere Lieder auch von Geschwistern der Gemeinde Gelsenkirchen-Buer gemeinsam mit den hörgeschädigten Geschwistern gebärdet.
Nach dem Gottesdienst wurde von den Gemeinden die Möglichkeit genutzt, bei einem Imbiss Gemeinschaft zu pflegen und sich auszutauschen.
© Gruppe Hörgeschädigte Deutschland