Nach langer Zeit wurde mal wieder in Hessen ein Gottesdienst für Hörgeschädigte geplant und durchgeführt. Am 19.01.2025 feierte Pr. Reiner Klug aus Ober-Ramstadt den Gottesdienst in der Gemeinde Taunusstein mit dem Bibelwort aus Matthäus 5, 1.2: Als er (Jesus) aber das Volk sah, ging er auf einen Berg. Und er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach.
Jesus, unser Lehrer, stellte sich auf einen Berg. Hier konnten ihn die vielen Zuhörer besser sehen und hören. Er verkündigte die Seligpreisungen und lehrte auch, Gutes für sich selbst und für den Nächsten zu tun.
In Worten und in Taten wollen wir Jesu Wesen zeigen. Die Gemeinde bekam den Rat, die Seligpreisungen (Matthäus 5, 3-11) zu lesen und sich damit zu beschäftigen. Zum Beispiel den Rat: „Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.“ Das ist eine große Aufgabe. Wenn wir Gott schauen wollen, müssen wir uns üben, ein reines Herz zu bekommen.
In seinem Mitdienen sagte der gehörlose Pr. Frank Jensen, er freut sich, dass nach langer Zeit die Sonne mal wieder scheint. So wie uns das Licht und die Wärme der Sonne gut tun, ist es auch mit Jesus: Wenn wir mal traurig sind, in trüben Zeiten leben, schenkt Jesus Wärme. Er kennt uns und weiß, was wir brauchen.
Umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kinderchor, der zwei Lieder mit Gebärden vortrug.
Bei dem anschließenden gemeinsamen Mittagessen fand Gedankenaustausch statt zwischen den Hörgeschädigten und Geschwistern der Gemeinde, auch mit Berichten über Gebetserhörungen. Das ergänzte die Freude über das Wiedersehen in einer liebevollen Gastgebergemeinde.
Das war ein schöner Start in das Jahr 2025 unter dem Motto „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“
© Gruppe Hörgeschädigte Deutschland