Hamm-Wiescherhöfen. Am Sonntag den 05. Oktober 2025 feierten die Geschwister der Gemeinde Hamm-Wiescherhöfen und der Gemeinde der Hörgeschädigten zusammen Gottesdienst. Dienstleiter an diesem Morgen war Hirte Bernd Graffenberger.
Als Grundlage für den Hörgeschädigtengottesdienst diente das Wort aus Kolosser 3,17 „Und alles, was ihr tut mit Worten oder Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“
Selbstverständlichkeit
Hirte Graffenberger griff in seiner Predigt den Aspekt der Selbstverständlichkeit auf. Häufig würden wir Menschen viele Dinge als selbstverständlich ansehen ohne eine Ursache oder einen Grund zu hinterfragen oder dankbar zu sein. Hinter allem, was passiert steht jedoch Gott. Wir wollen und können nicht immer dankbar für alles sein, gerade, wenn wir Sorgen und Probleme haben, führte der Dienstleiter aus. Allerdings haben wir Gott, der uns immer begleitet und hilft. Deshalb haben wir immer Grund zu danken. Wir sollten immer wieder Gründe suchen, wofür wir dankbar sein können.
Dankbarkeit im Handeln
Priester Tobias Graffenberger sprach in seinem Mitdienen über das Sichtbarwerden von Dankbarkeit in unserem Handeln. Er stellte den Gottesdienstteilnehmern die Frage, wie wir unseren Nächsten behandeln, ob es von Liebe getragen ist oder wir an uns selbst denken. Auch dafür schenkt Gott Hilfe und wir können deshalb dankbar sein.
Erntedank
An diesem Sonntag wird der Erntedanktag gefeiert. Priester Guido Eick verdeutlichte, dass dieser Tag für uns alle ein Grund zum danken ist. Gott hat die Arbeit auf den Feldern gesegnet, damit genug geerntet werden konnte, um unsere Versorgung sicherstellen zu können. Wir wollen unsere Dankbarkeit im Gebet und der Unterstützung unseres Nächsten zeigen.
Im Anschluss an den Gottesdienst konnten sich alle Gemeindemitglieder untereinander austauschen. Ein Imbiss lud zum Verweilen ein.
© Gruppe Hörgeschädigte Deutschland