Solingen. Am Sonntag, 14. Juni 2026, feierte Hirte Bernd Graffenberger in der Gemeinde in Solingen einen Hörgeschädigtengottesdienst.
Grundlage des Gottesdienstes war ein Teil des Verses 10 aus dem 8. Kapitel des Buches Nehemia: „Und seid nicht bekümmert; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke“.
Zu Beginn des Predigtteils erläuterte Hirte Graffenberger kurz die Umstände, unter denen das Textwort entstand. Das Volk Israel war aus der babylonischen Gefangenschaft zurück nach Jerusalem gekehrt. Doch die Stadt war zerstört und das Volk traurig. Die Menschen hörten der Predigt von Esra zu und das Wort gab ihnen Kraft, um die Stadt wieder aufzubauen und gegen Feinde zu verteidigen.
Dies sei auch ein Hinweis für unsere Zeit, so der Dienstleiter. Auch heute hätten wir auf vielen Ebenen im Leben Feinde und erlebten Konfrontation mit dem Wirken des Teufels. „Deshalb ist es so wichtig, dass auch wir das Wort Gottes hören, dass wir bereit sind, es anzunehmen und zu erfüllen“, führte Hirte Graffenberger weiter aus. So könnten auch wir Kraft schöpfen und spüren, dass Gott allgegenwärtig bei uns sei. Mit diesem Wissen könnten wir auch dem Nächsten Gutes tun.
Außerdem könnten wir mit der Kraft aus Gottes Wort alle an der Kirche Christi mitbauen.
In den Predigtbeiträgen von Priester Staar und Evangelist Brühne wurde verdeutlicht, wie jeder Einzelne an der Kirche Christi mitbauen kann. Wer etwas Gutes im Herzen hat, solle davon abgeben. Der Einzelne arbeite dabei nicht nur an seinem eigenen Herzen, sondern auch am Herzen des Nächsten, schenke Freude und baue so an der Kirche Christi mit. Es wäre schön, wenn wir es jeden Tag schafften, unsere Nächsten zu erfreuen und die Freude auch in das Werk Gottes einbringen könnten.
© Gruppe Hörgeschädigte Deutschland